Aktuelles

Neuigkeiten, Updates, Aktionen und was sonst noch so läuft

Hochzeiten, Fotoshootings, Events, Geschäftsfotos, Sportanlässe, etc. Es gibt wenig das ich nicht machen würde aber vieles, wo ich gerne die Herausforderung annehmen würde. Wenn ich auf Reisen bin interessieren mich meist mehr wirklich Aussergewönliches als die üblichen Sehenswürdigkeiten. So z.B. in Budapest wo ich die nicht vorausgeplante Möglichkeit zu „Lost Places“ Fotos fand, oder die wirklich sehr beeindruckende Metro in Moskau. Das Moto lautet nicht wirklich „Ich muss meinem Wahnsinn freien lauf lassen“, aber ein bisschen Wahrheit hat dies schon. Am grünen Teppich zu stehen beim Zürcher Filmfestival oder an der Rampe, wenn Freestyler aus 18 Meter nach ihrem Sprung ins Wasser eintauchen macht einfach puren Spass. Aber auch in der vordersten Reihe bei einer Modeshow dabei zu sein oder im Theater die Hauptprobe zu erleben gehören dazu. Nach wie vor gehört für mich aber eine Hochzeit zu den innigsten Happenings. Hochzeitsfotograf-Zürich utzi-foto.ch.

 

Hottinger Literaturgespräche – Helen Meier

Was für eine Überraschung, als die 55-jährige Appenzeller Sonderschullehrerin 1984 mit einem Text über eine lernbehinderte Schülerin den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gewann! Bald zeigte sich aber, dass das kein Zufall, sondern der Anfang einer späten literarischen Karriere gewesen war. Und es wurde immer deutlicher, dass sich da eine Begabung abseits des linearen Erzählens in kraftvollen Bildern und kühnen Assoziationen Ausdruck verschaffte, ohne je kalt oder künstlich zu wirken. Auf den späten Erstling «Trockenwiese» folgten die Erzählbände «Das einzige Objekt in Farbe», «Das Haus am See», «Nachtbuch», «Letzte Warnung» und «Liebe Stimme» sowie die Romane «Lebenleben», «Die Novizin» und «Schlafwandel». Und nach einer längeren Pause wird im Frühling 2014 wieder ein neues Buch von Helen Meier erscheinen, das sich auf berührende Weise dem Thema Altern widmet, aber um nichts weniger frisch und modern als die früheren daherkommt.

Text: Charles Linsmayer
Foto: Manfred Utzinger, utzi-foto.ch

Hottinger Literaturgespräche – Gertrud Leutenegger

Weit über 120 Literaturbegeisterte haben am 31. Januar im Kirchgemeindehaus Hottingen eine Gertrud Leutenegger erlebt, die wunderbar vorzulesen verstand, über ihr Werk und ihre Arbeitsweise erhellend Auskunft gab und sich auch immer wieder als hinreissende spontane Erzählerin erwies. Ein Höhepunkt war dabei die Erzählung, wie sie als kleines Mädchen erstmals Geschichten erfunden hat, als sie für ihren Verkäuferladen keine Kundschaft mehr hatte und darum eine ganze Reihe von virtuellen Kundinnen erfand, denen sie jede Menge Eigenschaften und einen eigenen Lebenslauf zudichtete.

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Auf einen Abend mit Otto Frei

 

«Bis sich Nacht in die Augen senkt», die neu edierte Pentalogie des NZZ-Redaktors und Autors Otto Frei, kommt als Szenenfolge auf die Bühne. Und im Januar auch nach Steckborn, Otto Freis Geburtsort.

(Bild: Manfred Utzinger)

Link: St. Galler Tagblatt

 

„Das war aufmüpfig“

Appenzeller Zeitung

http://www.appenzellerzeitung.ch/nachrichten/kultur/kultur/Das-war-aufmuepfig;art253649,3634319

Fotogalerie: https://utzi-foto.smugmug.com/Theater/

Szenen aus fünf Erzählungen: Oliver Daume und Daniel Ludwig. (Bild: Manfred Utzinger)

Als Zweipersonenstück präsentiert Charles Linsmayer den 30. Band seiner Edition «Reprinted by Huber», Otto Freis Steckborner Pentalogie «Bis sich Nacht in die Augen senkt».

DIETER LANGHART

Herr Linsmayer, warum war die Premiere Ihres Theaterstücks nach Texten von Otto Frei in Bern und nicht an Freis Geburtsort Steckborn?

Charles Linsmayer: Weil sein Regisseur, Markus Keller, der Leiter des Berner Theaters an der Effingerstrasse ist.

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Hottinger Literaturgespräche – Paul Nizon

Schon 1963, als «Engagement» im Trend lag, stand für den in Bern geborenen Sohn eines Russen und einer Bernerin unverrückbar fest: «Ich möchte keinerlei Einfluss nehmen mit Geschriebenem, nicht belehren, nicht bekehren, nicht moralisieren!» Und in Rom und später in Paris, wo er immer noch lebt, wandte er sich dem einzigen Komplex zu, an den er sich «heranzukommen traut»: seinem persönlichen Leben.

So hat er «Canto», diesen rauschhaften römischen Lebensgesang, hervorgebracht, so ist «Stolz», diese düstere Selbstsuche eines Intellektuellen, entstanden, verdankt «Das Jahr der Liebe», in dem er zu Paris und zu sich selber fand, seine Existenz und entstanden all die wunderbaren Texte des Tagebuchschreibers und Flaneurs, der seine ureigene, smart-lockere Schreibweise selbst so umschrieb: «Ich nehme mir ein Klümpchen Begebenheit oder Erlebnis oder auch nur Einbildung vor und rattere es hin. Ich werfe es aus, es erstarrt zischend in der Lauge der Sprache.»

Text: Charles Linsmayer

 

Hottinger Literaturgespräche – Melinda Nadj Abonji

«Die kleine Schweiz ist eine literarische Grossmacht», textete die «Zeit», als Melinda Nadj Abonjis Roman «Tauben fliegen auf» 2010 den deutschen und den Schweizer Buchpreis gewann. Wobei Nationalität so ihre Tücken hat, wuchs die Autorin doch seit 1973 am Zürichsee auf, ist aber als Angehörige der ungarischen Minderheit 1968 im jugoslawischen Becˇej zur Welt gekommen, das heute zu Serbien gehört.

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Hottinger Literaturgespräche – Lukas Hartmann

Lange suchte er in Werken wie «Pestalozzis Berg» oder «Gebrochenes Eis» nach Orientierung für sich und seine Generation, der in Bern geborene, zunächst als Lehrer, Sozialarbeiter und Radiojournalist tätige Lukas Hartmann. Der Durchbruch gelang ihm 1992 mit dem Roman «Die Seuche», der zum Anfangspunkt einer acht Bände umfassenden modernen Comédie humaine wurde, die mit Bern als

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